Lohnupdates 2026 - Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze

Zum Jahreswechsel gab es wie jedes Jahr, auch in der Lohnabrechnung einige Änderungen. Eine davon ist die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen.

von Lara-Mariel Slesak

22.01.2026

Frau auf Treppe

Inhaltsverzeichnis

  1. Was sind Beitragsbemessungsgrenzen?
  2. Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung?
  3. Gibt es auch Änderungen in der Versicherungspflichtgrenze?
  4. Hat sich die Beitragsbemessungsgrenze der Renten- und Arbeitslosenversicherung ebenfalls erhöht?

Was sind Beitragsbemessungsgrenzen?

Fast jede vollzeitbeschäftigte Person in Deutschland zahlt Sozialversicherungsbeiträge. Die Höhe des Beitrages wird anhand der Höhe des Gehaltes berechnet. Hier kommt die Beitragsbemessungsgrenze zum Einsatz. Denn es wird nur das Einkommen bis hin zur Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherungsbeiträge berücksichtigt. Das bedeutet, verdient jemand mehr als den angegebenen Grenzwert, wird der darüberliegende Betrag nicht in der Beitragsberechnung berücksichtigt.

Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung?

Seit Januar 2026 ist sie auf 69.750 Euro jährlich gestiegen, beziehungsweise 5.812,50 Euro monatlich. Das heißt, wenn jemand 75.000 Euro verdient, muss er von 69.750 Euro Beiträge zahlen und bekommt 5.250 Euro beitragsfrei.

Gibt es auch Änderungen in der Versicherungspflichtgrenze?

Ja, auch die Versicherungspflichtgrenze wurde zum Anfang des Jahres erhöht. So muss, wer sich von seiner gesetzlichen Krankenversicherung befreien möchte, mindestens 77.400 Euro jährlich - das entspricht 6.450 Euro monatlich - verdienen. Sobald Sie ein höher als das genanntes Einkommen haben, dürfen Sie sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern lassen.

Hat sich die Beitragsbemessungsgrenze der Renten- und Arbeitslosenversicherung ebenfalls erhöht?

Ja, sie liegt im Jahr 2026 bei einem Verdienst von 8.450 Euro monatlich und 101.400 Euro jährlich. Somit hat sich auch diese Grenze im Vergleich zum letzten Jahr deutlich erhöht.

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